Tobias Plester als Gast im "Wirtschaftsforum"

Unser Geschäftsführer Tobias Plester wagt im "Wirtschaftsforum" einen Blick in die Zukunft und erklärt, warum die SSH ein verlässlicher und serviceorientierter Partner ist.

Ein Unfall ist für alle Beteiligten ein unschönes Ereignis. Wichtig ist deshalb eine problemlose und schnelle Abwicklung des Schadens und aller dazugehörigen Formalitäten. Die SSH Schaden-Schnell-Hilfe GmbH aus Hamburg ist seit über 50 Jahren ein Partner für Versicherungen, wenn es um die Begutachtung von Schäden geht. Die Zeichen der Zeit erkennend, stellt sich das Unternehmen mit einem modernen Produkt- und Service-Angebot auf die Auswirkungen des Klimawandels und die damit einhergehenden Unwetter ein.

Wirtschaftsforum: Welche Rolle spielt die Schaden-Schnell-Hilfe, wenn ein Unfall passiert ist? Wann kommen Sie ins Spiel?

Tobias Plester (Geschäftsführer der SSH): Wir kommen ins Spiel, wenn ein Unfallverursacher oder Geschädigter seiner Versicherung einen Schaden meldet. Wir agieren dann als Dienstleister für die beauftragende Versicherung. Unser Service-Versprechen ist, dass wir den Unfallverursacher oder Geschädigten in der Regel unmittelbar nach Auftragseingang kontaktiert haben und innerhalb von 24 bis 48 Stunden eine Schadenfeststellung stattgefunden hat. Unser Firmenname ist seit über 50 Jahren Programm: Schnelle Hilfe bei Schäden ohne Kompromisse bei der Qualität. Wir erhalten digital die Schadenakte, kontaktieren den Verursacher oder Geschädigten und übernehmen die Schadenfeststellung, beziehungsweise die Begutachtung. Im Zuge einer nachhaltigen Vorgehensweise wird versucht eine digitale Begutachtung, per Schadenfotos oder per Videostream, zumindest für einen ersten Eindruck, zu prüfen.

Bei größeren Schäden ist nach wie vor eine vor Ort Begutachtung unerlässlich. Die SSH Kooperationspartner stellen den Schaden beziehungsweise den Aufwand der Instandsetzung fest und berechnen hierbei auch den Restwert des verunfallten Objektes, gegebenenfalls die Wiederbeschaffungskosten.

Wirtschaftsforum: Sind die immer häufiger werdenden Unwetter ein Treiber Ihres Geschäftes?

Tobias Plester: Sie waren und bleiben ein fester Bestandteil unseres Geschäftes. Im Zuge des Klimawandels nehmen extrem Wetterlagen wie schwere Stürme oder Überschwemmungen aufgrund von Starkregen zu. Die dramatische Flut im Ahrtal, Wirbelstürme im Raum Lippstadt oder die zum Teil extremen Hagelschäden zuletzt in der Region Neuwied werden unberechenbarer. Berechenbar bleibt unsere Kompetenz und Serviceorientierung.

Wirtschaftsforum: Was unterscheidet die Schaden-Schnell Hilfe von anderen Anbietern?

Tobias Plester: Die SSH ist der einzige Dienstleister der bundesweit auf die Vorteile unternehmergeführter Kooperationspartner setzt und dadurch Qualität und Schnelligkeit unvergleichbar in ihren Dienstleistungen zum Ausdruck bringt. Durch die Selbständigkeit unserer SSH Partnerbüros agieren diese darüber hinaus flexibel und werden damit den Erwartungen unserer Auftraggeber beziehungsweise deren Kunden im Sinne einer serviceorientierten Dienstleistung nachweisbar gerecht. Alle SSH Partnerbüros sind mindestens nach DIN EN ISO / IEC 17024 zertifiziert. Die große Mehrheit ist zusätzlich öffentlich bestellt und vereidigt, sodass eine ausgezeichnete Qualität unserer Dienstleistung durch die Qualifikationen widergespiegelt wird. Das wird im besonderen Maße bei Spezialbegutachtungen oder Massenschadenereignissen unter Beweis gestellt.

Wirtschaftsforum: Sie sind eine Kooperation? Bitte erklären Sie das.

Tobias Plester: Die SSH ist 1971 unter Mitwirkung von führenden Versicherungen gegründet worden, um Schäden schnell im Sinne des Versicherungsnehmers regulieren zu können. Als unabhängige Kooperationszentrale mit Sitz in Hamburg haben sich im Laufe der Zeit hochqualifizierte und inhabergeführte Sachverständigenbüros angeschlossen. Aktuell wird an 230 Standorten deutschlandweit die Dienstleistung durchgeführt. In Summe ist die SSH beziehungsweise ihre Kooperationspartner mit über 1.000 Sachverständigen vertreten und wird von fast allen Versicherungen beauftragt.

Wirtschaftsforum: Welche Themen haben Sie für das letzte Quartal 2022 noch auf der Agenda?

Tobias Plester: Elementarschäden bleiben ein großes Thema. Wir vertreiben exklusiv einen Hagelscanner, der den Anforderungen einer qualitativen Schadenfeststellung bei Hagelschäden durch diverse Testeinsätze in Deutschland gerecht geworden ist. Aktuell steht ein Hagelscanner bei unserem SSH Partner in Koblenz. Dort sind bisher über 2.000 Hagelschäden mit Hilfe des Scanners zeitnah dieses Jahr bearbeitet worden. Der Vorteil des Systems liegt neben der exzellenten Erfassungsqualität von Hagelschäden zusätzlich im schnellen Aufbau und der hohen Mobilität. Wir sind überzeugt von dem System, sodass wir zukünftig mehrere Hagelscanner bei Massenschadenereignissen einsetzen werden. Hierbei wollen wir eine effektive Benchmark beim Thema Hagelschadenfeststellung setzen.

Wirtschaftsforum: Welches Ziel haben Sie sich langfristig für die Schaden-Schnell-Hilfe gesetzt?

Tobias Plester: Wir leben in einer Zeit die mittelfristig stärkeren Veränderungen unterliegt. Wir wollen diesen Prozess begleiten und auch zukünftig ein verlässlicher und serviceorientierter Partner bei Unfallschäden sein. Der Einsatz von zeitgemäßen Innovationen, die eine effiziente beziehungsweise nachhaltige Schadenfeststellung, sofern sinnvoll und ohne Qualitätsverlust ermöglichen beziehungsweise unterstützen, ist heute schon bei uns im Einsatz und wird weiter optimiert. Unser größtes Potenzial bleiben unsere hochqualifizierten SSH Kooperationspartner, die im Falle eines Schadens auch in Zukunft für den Schadenverursacher oder Geschädigten ‘da sind’ und unterschiedliche Vorteile einer möglichen Regulierung vor Ort vermitteln. Bei aller Digitalisierung wird der persönliche Kontakt unserer Meinung nach an Bedeutung gewinnen und letztlich den Unterschied machen.

> Dieses Interview erschien zuerst auf wirtschaftsforum.de

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