Achtung! Das müssen Sie in der Wildwechsel-Zeit wissen

Die Wildunfall-Hochsaison (Oktober-Dezember und April-Mai) ist in vollem Gange. Das Risiko, Wildtieren auf der Straße zu begegnen, ist extrem hoch – besonders in der Dämmerung und an Waldrändern. Daher steigt die Zahl der Begutachtungen bei unseren Sachverständigen wieder stark an.

Ein Blick auf die Fakten:

💰 Das Unfallniveau ist konstant hoch: 2024 gab es ca. 276.000 Wildunfälle.
📈 Die durchschnittliche Schadenhöhe ist seit 2015 um über 73% gestiegen und liegt jetzt bei 4.100 € – primär durch höhere und Lohn- und vor allem Ersatzteilkosten.

Die Folgen für Mensch und Tier sind verheerend. Daher ist Prävention und das Wissen um richtiges Handeln entscheidend. Unsere Tipps:

1️⃣ Geschwindigkeit anpassen: Insbesondere in den gefährdeten Gebieten in der Dämmerung langsam fahren. Achten Sie auf die Warnschilder und den Straßenrand.
2️⃣ Wild gesichtet? Sofort kräftig hupen und Licht abblenden. Stark bremsen, aber nicht ausweichen!
3️⃣ Bei einem Unfall: Unfallstelle absichern und Polizei rufen. Das Tier nicht berühren! Fotos vom Unfallort und eine Wildunfallbescheinigung der Polizei oder des Jägers helfen dabei, den Schaden zu dokumentieren und den weiteren Prozess zu beschleunigen.

Gemeinsam können wir dazu beitragen, die Zahl der Wildunfälle zu reduzieren und die Sicherheit für alle zu erhöhen. 🌍💚

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